//Temperaturmanagement im OP

Temperaturmanagement im OP

Effektive Wärmezufuhr vereinfacht die Anästhesie.

Das Temperaturmanagement-System dient der Hypothermie-Prävention und vereinfacht die Anästhesie bei OP Patienten durch eine schnelle und effektive Wärmezufuhr. Das Geratherm Wärmesystem bietet Vorteile für die Anästhesie, die Chirugie und das OP-Management im Allgemeinen.

Ausgangslage

Die Körpertemperatur ist eine der fundamentalsten Vitalparameter unseres Organismus. Während eines medizinischen Eingriffes im OP ist die Aufrechterhaltung der normalen Körpertemperatur eine wichtige Aufgabe. Die sogenannte perioperative Hypothermie, ist eine unbeabsichtigte Senkung der Körperkerntemperatur unter 36° C während und unmittelbar nach einer Operation. Sie kann unbeobachtet zu gesundheitlichen Komplikationen führen.

Bei fast allen Operationen kommt es zu diesem Phänomen, dem Absinken der Körpertemperatur. Gründe dafür sind die Weitstellung der Blutgefäße der Haut durch die Narkosemedikamente. Die verstärkte Hautdurchblutung führt zu einem Verlust der Körperwärme. Aus hygienischen Gründen kommt hinzu, dass Operationsräume mit hohem Luftumsatz besonders klimatisiert sind. Diese Faktoren fördern das Auskühlen.

Unerwünschte Nebenwirkungen der perioperativen Hypothermie sind Störungen der Blutgerinnung, Verzögerung der Wundheilung und eine eventuell erhöhte Infektionsanfälligkeit und Herzrhytmusstörungen.

Vorteile des neuen Systems

Eine effiziente Wärmezufuhr und ein regulierbares Temperatur Management System am Patienten hilft dabei nicht nur das persönliche Wohlbefinden der Patienten zu erhalten, sondern ist auch aus medizinischen Gründen wichtig. Mit unserer Lösung vereinfachen wir für das gesamte Anästhesie-Team vor, während und nach der Operation in Narkose den Erhalt und das Wiedererlangen der optimalen Körperkerntemperatur.

Das System

Das Geratherm Patientenwärmesystem besteht aus modernen und modularen Wärmedecken, die über eine Steuereinheit individuell angepasst werden können. Um die Wärmezufuhr optimal regulieren zu können muss die Körpertemperatur des Patienten kontinuierlich gemessen werden. Hierfür wird, basierend auf der Earconnect Technology und dem Cosinuss° One, ein Temperatursensor entwickelt mit dem die Körpertemperatur des Patienten kontinuierlich und bequem mit einem Knopf im Ohr gemessen werden kann. Der Temperatursensor erfasst die Körpertemperatur des Patienten im Ohr und ist an die Auswerteeinheit des Temperaturmanagement-Systems angebunden.

Der Sensor

Der Temperatursensor wird nach der MET400-Kennlinie für den medizinischen Gebrauch entwickelt. Alle eingesetzten Materialien sind biokompatibel nach DIN EN ISO 10993-1 und die Fertigung des Temperatursensors wird vom Hersteller mit einer Zertifizierung nach DIN EN ISO 13485 durchgeführt. Das ergonomische Design macht ihn problemlos dauerhaft tragbar.

Vorteile für die Anästhesie:

  • Optimale und direkte Wärmeübertragung
  • Kürzeste Aufwärmzeit und gleichmäßige Wärmeverteilung
  • Anschlussmöglichkeiten beliebig vieler Wärmedecken

Vorteile für die Chirugie:

  • Keine Lärmbelästigung
  • Keine gefährliche Keim- oder Partikelverwirbelung
  • Keine störende Wärmeabgabe an die Umgebung

Vorteile für das OP-Management:

  • Das kostengünstigste System pro Anwendung
  • Verbrauchsgenaue Abrechnung nach Zeiteinheiten
  • Keine laufenden Kosten durch Wechsel von kontaminierten Luftfiltern

 

2018-01-22T09:40:21+00:00By |Categories: Fallstudien|0 Comments

About the Author:

Dr.-Ing. Johannes Kreuzer is co-founder and CEO of cosinuss°. He studied electronical engineering with the focus on medical electronics at the TUM (Technical University of Munich, Germany).

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